Home


Wetterstation
Wetterdaten I
Ansicht statisch

Wetterdaten II
Ansicht flexibel

Boden Messwerte
Info
Vorhersagen
--> Wissenswertes
Station, Technik

eMail
Impressum/Disclaimer

http://wetter.bohlberg.de  

  Wissenswertes


Wissenswertes

Blattfeuchte
Die Blattfeuchte gibt den Zustand, die Oberflächenfeuchte der Vegetation und der Blätter wieder. Gemessen wir dei Blattfeuchte mit einem Blattfeuchtesensor, der den Zustand der Blattoberfläche simuliert.
Die Messwerte sind ein Indikator für die Beurteilung der Pflanzenbewässerung. Oder auch für Beobachtungen hinsichtlich Waldbrandgefahr und Pflanzenkrankheiten.
Die Blattfeuchte wird in Werten von 0 (Trocken) bis 15 (tropfnass) gemessen. Die Masseinheit ist lf (leaf).

Bodenfeuchte
Trockener Boden enthällt mit Luft gefüllte Holräme. Ist der Boden nass, gesättigt, sind diese Holräume mit Wasser gefüllt.
Gemessen wird der Unterdruck, den die Pflanzen überwinden müssen, um gegen die Kapillarkraft Wasser aufnehmen zu können.
Je weniger Wasser im Boden vorhanden ist, desto größer ist der Unterdruck, desto höher der Messwert.
Bodenfeuchte wird in Centibar (0 - 200 cb) gemessen: 0 cb bedeutet Nasser Boden, 200 cb bedeutet staubtrockener Boden.
Bei der Wetterstation Göttingen habe ich eine schöne Tabelle gefunden und ausgeliehen:

Anzeige Zentibar (cb) Bodenbedingungen
0-10 Gesättigter Boden. Typisch im Winter und nach ergiebigen Regenfällen.
10-20 Alle Böden sind ausreichend nass. Keine Bewässerung nötig.
20-40 Leichte Böden trocknen aus und brauchen Bewässerung, mittelschwere Böden sind gerade noch ausreichend feucht.
40-60 Leichte und mittelschwere Böden brauchen bei Pflanzen mit Hauptwurzeln in Sensortiefe Bewässerung. Schwere Böden sind gerade noch ausreichend feucht.
60-100 Alle Bodensorten brauchen bei Pflanzen mit Hauptwurzeln in Sensortiefe Bewä,sserung. Büsche zeigen auf leichten und steinigen Böden Trockenstress.
100-200 Trockener Boden. Ohne Bewässerung gibt es bei mitteltief wurzelnden Pflanzen (bis Buschgröße) bereits Trockenschäden auf allen Bodensorten.
Copyright Bodenfeuchte-Tabelle: Wetterstation Göttingen

Evapotranspiration
Evapotranspiration meint die Verdunstung von Wasser aus Tier- und Pflanzenwelt, sowie der Bodenoberfläche.
Die Evapotranspiration setzt sich zusammen aus der Evaportation und der Transpiration.
Evaportation: Bezeichnet die Verdunstung von Wasser auf unbewachsenem, freien Land oder Wasserfläechen.
Transpiration: Bezeichnet die Verdunstung von Wasser über die Blätter der Pflanzen, sowie das Schwitzen bei Mensch und Tier.

Hitze Index
Der Hitze Index ist im Gegensatz zur gemessenen Temperatur die gefühlte Temperatur, in Abhängigkeit von Temperatur und Luftfeuchte.
Der Hitze Index ist kein gemessener Wert, er wird mittels einer Formel aus Temperatur und Luftfeuchte berechnet.
Die Haut verdunstet zur Kühlung Schweiss. Ist die Luftfeuchte hoch, kann nicht mehr so viel Schweiss verdunsten, die kühlende Wirkung der Verdunstung fehlt. Die empfundene Temperatur steigt.
Siehe auch: Windchill und THSW.

Taupunkt
Der Taupunkt ist jene Temperatur, auf die man nicht vollständig mit Wasserdampf gesättigte Luft abkühlen muss, so dass sie vollständig gesättigt ist (100 % relative Feuchte). Das heisst wenn die Luftfeuchtigkeit sinkt, dann sinkt auch der Taupunkt!
Nicht vollständig mit Wasserdampf gesättigte Luft, hat eine relative Feuchte kleiner als 100 %. Das bedeutet, die Luft kann bei gegebener Temperatur weiteren Wasserdampf aufnehmen. Nimmt die Temperatur ab, nimmt die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf ab. Das heisst, die relative Feuchte steigt an. Beim Taupunkt ist eine relative Feuchte von 100 % erreicht. Die Luft kann keinen weiteren Wasserdampf aufnehmen. Es kommt zur Kondensation.

THSW
THSW ist im Gegensatz zur gemessenen Temperatur die gefühlte Temperatur, in Abhängigkeit von Temperatur, Luftfeuchte, Sonneneinstrahlung und Windgeschwindigkeit.
Der Hitze Index ist kein gemessener Wert, er wird mittels einer Formel berechnet.
Siehe auch: Windchill und Hitze Index.

Windchill
Windchill ist im Gegensatz zur gemessenen Temperatur die gefühlte Temperatur, in Abhängigkeit von Temperatur und Windgeschwindigkeit.
Der Windchill Faktor ist kein gemessener Wert, er wird mittels einer Formel aus Temperatur und Windgeschwindigkeit berechnet.
Die Haut wird von einer vor der Kälte schützenden Luftschicht umgeben. Ist es windig, wird diese Lufthülle weggeblasen, das Kälteempfinden steigt.
Windchill ist für Kälte aussagekräftig. Bei Wärme macht Windchill keinen Sinn, hier nimmt man den Hitze-Index
Siehe auch: Hitze Index und THSW.


© 2008-2015 by staschke